Kurien- und Kulturkontakte im Spiegel der römischen Notarsakten des frühen 16. Jahrhunderts

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Suse Andresen

Abstract




Die Erforschung der nach 1507 in Rom tätigen, von der Kurie zugelassenen, auswärtigen öf- fentlichen Notare und ihrer Klienten aus ganz Europa ist ein lohnendes Unterfangen und wird maßgeblich möglich durch die Untersuchung der vom Kollegium der Archivschreiber ange- fertigten Kopien der beglaubigten Rechtsgeschäfte. Diese Rechtsgeschäfte bieten detailreiche Einblicke in sozial-gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen, in die Attraktivität von Kurie und Stadt für Rombesucher in einer Zeit der Umwälzungen mit dem Sacco di Roma und der Reformation. Die personellen Netzwerke der Rombesucher zeigen eine Bipolarität zwischen der Wahrung der eigenen Identität und der gewollten Integration in die römische Gesellschaft.




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Andresen, S. (2019). Kurien- und Kulturkontakte im Spiegel der römischen Notarsakten des frühen 16. Jahrhunderts. Reti Medievali Rivista, 20(1), 103-118. https://doi.org/10.6092/1593-2214/6123
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